Bezahlbarer Wohnraum im Fokus: SP Wil startet mit Neujahrsanlass in das politische Jahr 2026

Die SP Wil startete am Donnerstagabend, 29. Januar 2026, mit einem Neujahrsanlass bei der S. Müller Holzbau AG ins politische Jahr. Im Zentrum des Abends stand die städtische Initiative «Wil will wohnen!», mit der sich die SP für mehr bezahlbaren und gemeinnützigen Wohnraum in der Stadt Wil einsetzt.

Bevor die Anwesenden sich den politischen Themen widmeten, erhielten sie bei einer Führung spannende Einblicke in die moderne Produktionshalle und innovative Arbeitsumgebung der S. Müller Holzbau AG. Das Wiler Unternehmen beschäftigt rund 130 Mitarbeitende und ist als Gesamtdienstleister für Wohnbauten tätig. Im vergangenen Frühling konnte der Betrieb seine neuen Räumlichkeiten beziehen, durch welche Salomon Zehnder (Leiter Produktion & Logistik) und Konrad Frischknecht (AVOR Produktion) die interessierten Mitglieder führten.

Im Anschluss informierte Milena Keller zur städtischen Initiative «Wil will wohnen!». Sie zeigte, dass in Wil grosser Bedarf für bezahlbaren Wohnraum besteht und erläuterte die vielen Vorteile von gemeinnützigem Wohnbau. Deshalb rief sie die Mitglieder auf, sich für die Initiative zu engagieren: „Die Abstimmungskampagne ist bereit – jetzt beginnt die entscheidende Phase. Nun gilt es, die breite Bevölkerung zu überzeugen, wofür wir auf das Engagement unserer Mitglieder:innen und der Zivilgesellschaft angewiesen sind!“.

Als letztes Traktandum folgte die Parolenfassung zu WILWEST. In engagierten Beiträgen informierten Kantonsrat Dario Sulzer (Kantonsrat, SP) und Ruedi Blumer (Präsident VCS Sektion St.Gallen/Appenzell) über die Abstimmungsvorlage und das angepasste Projekt. Im Zentrum der anschliessenden Diskussion standen insbesondere die Auswirkungen des geplanten Autobahnanschlusses auf die Verkehrssituation in Wil, Fragen der Nachhaltigkeit des Projektes sowie die finanziellen Folgen für Stadt und Kanton. Nach einer engagierten Diskussion folgte die SP Wil der Kantonalpartei und fasste ebenfalls die Ja-Parole zu WILWEST. Es überwog letztlich die Hoffnung, dass die flankierenden Massnahmen das Zentrum von Wil vom Verkehr entlasten und die Stadt Wil als Arbeitsort an Attraktivität gewinnt.

Der Abend klang bei einem köstlichen Apéro aus, bei dem die Gespräche zu Wohnpolitik, nachhaltiger Stadtentwicklung und sozialer Gerechtigkeit weitergeführt wurden. Die SP Wil bedankt sich bei der S. Müller Holzbau AG für die Gastfreundschaft sowie bei allen Referierenden und Teilnehmenden für den engagierten und konstruktiven Austausch.

Milena Keller vom Initiativkomitee „Wil will wohnen“ erläutert das Initiativbegehren und präsentiert aktuelle Zahlen zum Wohnungsmarkt in Wil.

Milena Keller vom Initiativkomitee „Wil will wohnen“ erläutert das Initiativbegehren und präsentiert aktuelle Zahlen zum Wohnungsmarkt in Wil.

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